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Wie kann man Zement mit einem genauer arbeitenden Wägesystem sparen?

Bevor die Betonproduktion beginnt, fördern die Dosiereinrichtungen alle Zuschläge auf das Wiegeband. Bedauerlicherweise weichen die Dosiermengen oft stark von den lt. Rezeptur geforderten Mengen ab.

Diese Abweichungen der Dosiermengen führen zu einer Betonmischung, deren Zusammensetzung nicht der ursprünglichen Rezeptur entspricht. Um eine reduzierte Betonfestigkeit zu vermeiden, werden Übermengen an Zuschlägen durch Zugabe von zusätzlichem Zement ausgeglichen.
In einigen Fällen werden bis zu 30 Kilo mehr Zement pro Kubikmeter Beton hinzugefügt!
Das kann vermieden werden, wenn ein optimales Wägesystem verwendet wird!

Finden Sie heraus, wie die Zementmenge verringert und dadurch eine Menge Geld gespart werden kann:

Im Allgemeinen kann Beton mit einer geeigneten Mischanlage leicht hergestellt werden; Zuschläge, Bindemittel, Wasser und ggf. Zusatzmittel müssen lediglich gut miteinander vermischt werden. Zement ist dabei ein wichtiger Bestandteil, um einen Beton mit der gewünschten Festigkeit herzustellen.


Zement sollte jedoch nur mit der minimal notwendigen Menge dosiert werden, da er der teuerste Rohstoff in einer Betonmischung ist und zu viel Zement auch Probleme hinsichtlich der Betonqualität verursachen kann. Darüber hinaus ist die Zementherstellung umweltschädigend, denn bei dessen Produktion wird eine große Menge an CO2-Emissionen freigesetzt; ein weiterer Grund, den Zementeinsatz so weit wie möglich zu reduzieren.


Abweichungen aufgrund von ungenauen Dosiereinrichtungen

Ungenaue Dosiereinrichtungen einer Betonmischanlage führen zu hohen Schwankungen und damit oft zu Qualitätsproblemen. Wägezellen und Waagen mit einer Genauigkeit von 1 Gramm sind einfach nicht genau genug. Zu berücksichtigen ist, dass der Materialfluss beim Dosiervorgang nicht konstant ist, denn er hängt von vielen Faktoren ab. Diese Aussage trifft auf jeglichen Materialfluss zu, egal ob Zuschläge, Bindemittel oder Flüssigkeiten betroffen sind.

Insbesondere der Materialfluss aus Dosierklappen oder von Gurtförderern verursacht oft große Probleme. Die Durchflussgeschwindigkeit hängt nicht nur von der Fraktion und der Feuchtigkeit der Zuschläge, sondern auch von der Konstruktion der Dosiereinrichtungen sowie dem Timing der Öffnungs-/Schließ- bzw. Start-/Stopp-Funktionen ab.
Eine undefinierte Durchfluss- bzw. Fördermenge in Verbindung mit ungenauer und unzuverlässiger Feuchtemessung führt zu bemerkenswerten Abweichungen der Menge dosierter Zuschlagstoffe und dem Wassergehalt der Mischung!
Die einschlägigen Betonnormen erlauben zwar bis zu 2% Abweichung in der Gesamtdosierung, dies bedeutet jedoch beispielsweise bei einer 2 m3-Charge mit 3.700 kg Sand und Gesteinskörnungen eine Abweichung der Zuschlagmenge von bis zu +/- 74 kg pro Mischung.

Um die mengenmäßigen Abweichungen bei der Zuschlagdosierung, somit die in den Zuschlägen enthaltenen Wassermenge, zu kompensieren, werden der Betonmischung in vielen Fällen zwischen 5 und 30 kg/m³ "Extra-Zement” hinzugefügt. Und dies hauptsächlich nur, um bezüglich der Betonfestigkeit immer auf der sicheren Seite zu sein.
Normalerweise wird Zement nur in einer Menge von etwa 10 kg/m3 x MPa benötigt.


Wie vermeide ich den "Extra-Zement" und die damit verbundene Geldverschwendung?

Hier ist die Lösung!

Tecwill hat eine neue Technologie der dynamischen Zuschlagdosierung und -verwiegung erfunden, die sogenannte "fliegende" Zuschlagdosierung.
Ziel war es, eine Lösung zu finden, um die exakte, in der Rezeptur vorgesehene Menge an Sand und Gesteinskörnungen mit der geringstmöglichen Abweichung zu dosieren. Ein Geheimnis dieses "fliegenden" Systems ist die Verwendung von frequenzgesteuerten Dosiereinrichtungen. Ein weiteres Geheimnis ist die spezielle Konstruktion der Dosierausrüstung.

Damit ist es möglich, die Abweichungen bei der Dosierung von Zuschlägen auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Gleichzeitig kann das in den Zuschlägen enthaltene Wasser genau berechnet werden.

Bei Verwendung eines genauen, einfach zu handhabenden Feuchtemesssystems kann dann die erforderliche Menge an Zugabewasser exakt definiert werden.
In diesem Fall besteht keine Notwendigkeit, die Wassermenge durch zusätzliche, im Mischer installierte Feuchtemesseinrichtungen zu überwachen oder den Versuch zu unternehmen, konstante Mischungen durch Heranziehung des Amperemeters herzustellen.

Exakte Dosierung und Wägung, präzise Feuchtemessung und keine zusätzliche Messungen im Mischer - diese Faktoren reduzieren die Dosier-, Verwiegungs- und Mischzeiten und führen zu einer erhöhten Produktionsleistung.

Die Zementdosierung kann optimiert werden, wenn eine Standard-Zementschnecke mit einem frequenzgesteuerten Motor ausgerüstet wird.

Durch die Minimierung der Abweichungen beim Dosieren, insbesondere bei der Zuschlagdosierung, ergeben sich enorme Einsparungen; vor allem, weil eine ungenaue Dosierung durch Zugabe von zusätzlichem Zement nicht mehr kompensiert werden muss.

Nehmen wir an, dass es möglich ist, im Durchschnitt 20 kg Zement pro m³ Beton sparen.

Wir sprechen dann über ein großes Einsparpotenzial. Bei einer jährlichen Betonproduktion von 50.000 m³ könnten so nämlich 1.000 Tonnen Zement pro Jahr eingespart werden.

Fazit

Vergessen Sie den maximalen Prozentwert der Dosiergenauigkeit, wie er in den Betonnormen festgeschrieben ist und die übliche Wägezellen-Genauigkeit!
Man kann es viel besser konzipieren, dadurch Zement einsparen und nebenbei weitere bemerkenswerte Vorteile in der Betonproduktion erzielen.

In kommenden Blogs werden wir weitere Informationen zu diesem Thema veröffentlichen, da die Dosiergenauigkeit bei der Betonproduktion und die hieraus resultierende Kostensenkung sehr wichtig ist und auf jeder Tagesordnung stehen (sollte).

Wenn Sie interessiert sind, mehr darüber zu erfahren, wie Sie durch das revolutionäre "fliegende" Dosier- und Wiegesystem von Tecwill Zement und Geld sparen können, kontaktieren Sie mich bitte!

 

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Janne Tuomikko

Autor des Artikels:

Janne Tuomikko

VP Business development and Sales

+358 10 830 2911
janne.tuomikko@tecwill.com

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