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Kompakte Produktionsanlagen – alle Anlagenkomponenten auf engstem Raum

Kontinuierliche Betonherstellung, ob mit stationären oder mobilen Betonmischanlagen erfordert einen stets ausreichenden Lagerbestand an Rohstoffen. Trotz der Notwendigkeit, auf möglichst kleiner Fläche große Mengen an Rohstoffen zu lagern, muss das Arbeitsumfeld sicher und sollen die Arbeitsbedingungen angenehm sein. Diese Bedingungen zu erfüllen, stellt neben der Notwendigkeit den kapazitativen und technischen Anforderungen Rechnung zu tragen, gerade für mobile Anlagen eine große Herausforderung dar.

Einerseits besteht Bedarf an genügeng Lagerflächen und -raum, andererseits erhöht jeder ungenutzte Raum die Transportkosten beim Umsetzen einer Anlage an einen anderen Ort. Wenn jedoch die Anlage selbst keine ausreichenden Lagerflächen und -räume bietet, müssen später evtl. noch weitere Container hinzugefügt werden.

In den nördlichen Regionen stellen die kalten Winter eine weitere Herausforderung dar. Zur Vermeidung von Produktionsunterbrechungen durch Frost ist es äußerst wichtig, dass die Anlagen thermisch gut isoliert sind. Bei der Konstruktion und dem Bau einer Anlage müssen Kältebrücken so weit wie möglich vermieden werden, um Wärmeverluste zu reduzieren und damit die Energiekosten zu senken.


Anlagen auf Basis von Containermodulen

Eine Betonmischanlage, die weitgehend aus Containern mit Seebehälterabmessungen besteht,  bietet den Vorteil, dass Isolierung und elektische Austattung bereits im Werk installiert werden können. Die modularen Strukturen erfüllen nicht nur statische Funktionen, sondern nehmen gleichzeitig viele Anlagenkomponenten in sich auf und bieten auch den erforderlichen Lagerraum.

Die Module werden aus leeren Containern gebildet, zwei in der unteren Lage, von denen ein Container als Zusatzmittellager dienen kann, auf der nächsten Etage gefolgt von einem Bedienerraum und z. B. einem Laborcontainer, um eine permanente vor Ort-Kontrolle der Betonqualität zu ermöglichen. Mischercontainer und Waagencontainer befinden sich darüber, in der 2. bzw. 3 Etage. Die Zuschlagsiloeinheit mit Silos, Dosiervorrichtungen und dem Wiegeband ist wird über ein Schrägförderband (COBRA C40 – mit Kübelaufzug) mit der Mischeinheit verbunden.


Summa summarum

Die gut organisierte Lagerung von Rohstoffen und die effiziente Nutzung der Anlagenmodule sorgen dafür, dass der Mischanlagenbereich jederzeit ein sauberes und sicheres Arbeitsumfeld bietet. Bei Bedarf kann die Umsetzung der Betonmischanlage zu einer neuen Baustelle einfach und schnell durchgeführt werden.

Die Einzelmodule der Zuschlagsiloeinheit sowie der Waagen- und Mischercontainer können, zusammen mit den Basiscontainern und den Bindemittelsilos, mit nur wenigen Lkw-Zügen transportiert werden, ohne dass Isolierungen demontiert werden müssen. Damit bleiben die Abbau-, Transport- und Wiederaufbaukosten niedrig und ermöglichen, am neuen Standort sehr schnell wieder mit der Betonproduktion beginnen zu können.


ARCAMIX-BETONMISCHANLAGEN »



Teemu Tuominen

Autor des Artikels:

Teemu Tuominen

Area Sales Manager (Sweden, Norway & Denmark)

+358 10 830 2900
teemu.tuominen@tecwill.com

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